+++ 09:58 USA sollen zur Mäßigung gegenüber Russland aufgerufen haben - Estland kontert deutlich +++

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In wenigen Stunden sollen Ukrainer aus der Stadt Oleschky von Belarus aus in ihr Heimatland einreisen. Viele dürften damit das erste Mal seit Jahren in Freiheit sein, denn Oleschky stand seit 2022 unter russischer Besatzung. Auch wenn noch nicht viele Details bekannt sind, so wir...

In wenigen Stunden sollen Ukrainer aus der Stadt Oleschky von Belarus aus in ihr Heimatland einreisen. Viele dürften damit das erste Mal seit Jahren in Freiheit sein, denn Oleschky stand seit 2022 unter russischer Besatzung. Auch wenn noch nicht viele Details bekannt sind, so wird die Mini-Waffenruhe mitsamt Evakuierung bislang oft positiv bewertet. Der ukrainische Autor und Journalist Illia Ponomarenko schreibt auf X: "Wie sich herausstellt, braucht es lediglich einen Befehl aus dem Kreml, und schon hören Russen und Ukrainer auf, aufeinander zu schießen. Sie können in aller Ruhe und auf zivilisierte Weise die Evakuierung unschuldiger Zivilisten organisieren, die vom Hungertod bedroht sind. Sie können sogar ukrainische und amerikanische Journalisten vor Ort zulassen und so weiter. Na, wer hätte das gedacht?" Es gebe keinen einzigen angemessenen, rationalen, auch nur annähernd vernünftigen Grund, einen Krieg zu führen, der auf die Zerstörung der Ukraine abziele, schreibt Ponomarenko weiter. Der Kreml habe Donald Trump mit Oleschky im Vorfeld der Wahlen ein kleines Geschenk machen wollen. "Also erteilte er den Befehl, das Blutvergießen für einige Dutzend Stunden auszusetzen. Ein einziger Befehl aus dem Kreml würde genügen, und nicht nur eine lokale Waffenruhe wäre möglich - der gesamte Krieg wäre zu Ende. Einfach so. Sofort."

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Grenzregion Brjansk sind den Behörden zufolge zwei Menschen getötet worden. Fünf weitere Personen seien bei dem Einschlag der Drohne in einem Wohnhaus in der Ortschaft Klimowo verletzt worden, teilte die Regionalverwaltung mit. Das russische Militär habe in den vergangenen 24 Stunden 29 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen.

+++ 12:22 Kein Verlass auf Musk und die USA? Ukrainischer Raketenhersteller setzt auf SpaceX-Alternativen +++

Der ukrainische Rüstungskonzern Fire Point habe Wege gefunden, Angriffe auf Russland und die besetzten Gebiete der Ukraine durchzuführen, ohne auf die Satellitendienste der US-Firma SpaceX von Elon Musk angewiesen zu sein, sagt Geschäftsführerin Iryna Terekh. Die 34-Jährige erklärt, das Unternehmen habe Ausweichlösungen gefunden, die es ermöglichten, Angriffsmissionen ohne Satellitenverbindung abzuschließen. "Wir haben unsere Systeme unter diesem Gesichtspunkt entwickelt. Fire-Point-Systeme sind darauf ausgelegt, eine Mission ohne Satellitenverbindung zu Ende zu führen." Das Unternehmen entwickelt die ballistischen Raketen FP-7 und FP-9. Erstere soll eine Reichweite von 300 Kilometern haben und bereits zur Verteidigung gegen die russische Invasion im Einsatz sein. Die FP-9 mit höherer Reichweite soll bald folgen. Die Satellitendienste von SpaceX - Starlink und Starshield - hatten in der Ukraine zuletzt nur eingeschränkt funktioniert und sind nicht für Attacken auf russisches Territorium vorgesehen. "Wir haben einen Weg gefunden, diese Herausforderung technisch zu bewältigen, aber das deckt wahrscheinlich nur 15 bis 20 Prozent dessen ab, was wir leisten könnten, wenn Starlink (über Russland) funktionieren würde", sagt Terekh.

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https://www.n-tv.de/politik/02-12-Bericht-Ukraine-greift-wegen-Druck-aus-USA-derzeit-keine-Oelraffinerien-an-id30859357.html
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