+++ 20:47 Ukrainische Zugbegleiterin stirbt bei russischer Attacke +++
In Bulgarien ist erneut ein Brand in einem Waffenlager ausgebrochen. Nach einer Explosion in der Nacht zum Samstag nahe dem Dorf Zarewa Liwada im nördlichen Zentralbulgarien wurde Behördenvertretern und lokalen Medien zufolge niemand verletzt. Das Feuer wütete demnach auf dem Gelände eines Lagers des Rüstungsunternehmens EMCO. "Es breitet sich von Lagerhalle zu Lagerhalle aus", sagt die Regionalgouverneurin von Gabrowo, Kristina Sidorowa. Es ist der zweite Brand in einer bulgarischen Munitionsfabrik innerhalb weniger Wochen. Im vergangenen Monat hatte sich eine Explosion in einer anderen EMCO-Anlage ereignet.
Der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Oleh Iwaschtschenko, sagt der "Times", wenn die militärischen und wirtschaftlichen Verluste Russlands im derzeitigen Tempo anhalten, werde Russlands Präsident Wladimir Putin die Kriegsführungsfähigkeit des Landes bis 2028 erschöpfen. Russland rekrutiere zwar rund 1000 Menschen pro Tag für den Krieg gegen die Ukraine - manchmal sogar 1200 - aber die täglichen Verluste seien substanziell höher.
Nach dem Anschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig/Halle führen die Ermittlungen deutscher Sicherheitsbehörden einem Medienbericht zufolge direkt zum russischen Militärgeheimdienst GRU. Die "Welt am Sonntag" berichtet, geheime Ermittlungsunterlagen würden einen mutmaßlichen GRU-Mitarbeiter als Logistiker der Operation benennen. Die Erkenntnisse gelten demnach als Grundlage für die Entscheidung der Bundesregierung, Russland für den versuchten Drohnenanschlag verantwortlich zu machen. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen handelt es sich bei den Verdächtigen um den Russen Oleg L. und den Belarussen Andrei K. Die Vorbereitung und Logistik soll L. organisiert haben. Er werde von Sicherheitsbehörden dem GRU zugerechnet, schreibt die "Welt am Sonntag".


