"Alarm des Überwachungssystems": Japan unterbricht Neustart des größten AKW der Welt
Eine 15 Meter hohe Mauer soll vor Tsunamis schützen: Das AKW Kashiwazaki-Kariwa ist das erste Kraftwerk des Fukushima-Betreibers Tepco, das seit der Katastrophe wieder ans Netz gehen soll. Nach wenigen Stunden kommt es offenbar zu einem Zwischenfall.
Wegen eines Fehlers ist der Neustart des japanischen Atomkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa nach Angaben des Betreibers nur wenige Stunden nach Beginn der Wiederinbetriebnahme unterbrochen worden. Während des Starts des Reaktors sei ein "Alarm des Überwachungssystems" ausgelöst worden, sagte der Sprecher des AKW-Betreibers Tokyo Electric (Tepco), Takashi Kobayashi. Die Arbeiten seien "derzeit ausgesetzt".
Der Reaktor "ist stabil" und es gebe keine radioaktive Strahlung außerhalb des Kraftwerks, sagte der Sprecher weiter. Der Betreiber untersuche derzeit die Ursache des Zwischenfalls. Noch sei unklar, wann der Betrieb wieder aufgenommen werde.
