Der Tag: Hacker entwenden offenbar Kontaktdaten von ICE-Beamten
Bei einem Hackerangriff auf das US-Heimatschutzministerium haben Aktivisten nach eigenen Angaben Kontaktdaten von über 41.000 Beschäftigten entwendet - darunter Beamte der Migrationsbehörde ICE. Die Daten sollen unter anderem Namen, Dienststellen, Kontaktdaten und Aufgabenbereich der Betroffenen enthalten, wie mehrere US-Medien aus einer Mitteilung der Gruppe zitieren, die sich selbst Department of Peace nennt. Demnach sollen auch die Identitäten verdeckter Ermittler der Behörde ICE preisgegeben worden sein.
Das Ministerium teilt auf Anfrage mit, es wisse von einer "möglichen Sicherheitsverletzung" und arbeite daran, die Situation zügig zu klären. Man nehme es sehr ernst, wenn die Sicherheit von Mitarbeitern bedroht sei. Die Hacker wenden sich in der in US-Medien zitierten Mitteilung direkt an Heimatschutzminister Markwayne Mullin und schreiben: "Am 17. Juli erklärte Markwayne Mullin, er werde "den Druck erhöhen". Das passiert mit ICE, wenn man das tut." Sowohl die "Washington Post" als auch NBC News konnten nach eigenen Angaben Teile der Daten verifizieren.
