FCN - Nach Transfer-Stopp: Nürnberg-Coach Klose kämpft gegen Zoma-Loch - BILD
Stürmer Mohamed Ali Zoma (22/l.) und Trainer Miroslav Klose (48) beim gemeinsamen Torjubel
Nürnberg - Wie geht Mohamed Ali Zoma (22) mit dem Chatzi-Machtwort beim 1. FC Nürnberg um? Vor knapp zwei Wochen erteilte Sport-Boss Joti Chatzialexiou (50) der Sturm-Rakete (bis zu 37,3 km/h) ein Wechselverbot für diesen Sommer - und das trotz Mega-Angeboten von West Ham United (bis zu 20 Millionen Euro) und Olympique Marseille (knapp darunter). Zoma und sein Umfeld hätten sich einen Transfer gewünscht, reagierten enttäuscht. Der Angreifer verzichtete gegen Arminia Bielefeld (4:1) sogar auf einen Torjubel.
Trainer Miroslav Klose (48) zeigt Verständnis für seinen Star, arbeitet jetzt daran, Langzeitfolgen des Wechselstopps zu verhindern. Der Weltmeister auf BILD-Nachfrage: „Ich glaube, dass er es abgehakt hat. Ich habe natürlich mit ihm gesprochen. Die Reaktion ist für mich auch völlig normal, völlig menschlich. Aber jetzt merkt man wieder gar nichts davon. Er trainiert die ganze Zeit fantastisch.“
Doch Klose ist auch klar: Nach dem Knall-Start samt Dreierpack gegen Dynamo Dresden (3:0) waren Zomas Leistungen rund um das Wechselverbot eher wechselhaft. Im Derby in Fürth (4:2) und im Pokal bei Viktoria Köln (6:5 n. E.) war er kaum ein Faktor. Gegen Bielefeld und zuletzt bei Holstein Kiel (2:2) spielte Zoma zwar wieder etwas auffälliger. Klose erkennt trotzdem eine kleine Delle.
Der Club-Coach: „Vielleicht waren die letzten zwei Spiele ein bisschen unglücklich. Aber er ist für uns ein brutaler Spieler. Wenn man sieht, wie er im Spaziergang da durchgeht, wenn er Lust hat. Das ist geil und das werden wir am Freitag auf jeden Fall brauchen.“ Heißt: Gegen Hannover (18.30 Uhr/Sky und Live-Ticker auf BILD.de) soll Zoma seinen Wechselfrust endgültig loswerden.
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!


