Olympische Spiele: Bobfahrerin Buckwitz spricht über OnlyFans-Deal - BILD
Sie finanziert sich mit OnlyFans Olympia! Um sich den Leistungssport leisten zu können, sind für viele Sportler kreative Ideen gefragt. Deutschlands Olympia-Bobfahrerin Lisa Buckwitz (31) hat deshalb einen ungewöhnlichen Sponsoring-Deal abgeschlossen, lässt sich von der Online-Plattform OnlyFans unterstützen.
Die Bobfahrerin sagt vor den anstehenden Olympischen Spielen in Italien: „Ich werde mich auf keinen Fall nackt zeigen.“ Die Athletin sorgt – mal im Sport-BH, mal im Bikini, mal im Bobanzug – auf der Plattform für Content und kommuniziert auch mit ihren Fans. Diese zahlen 24,99 US-Dollar pro Monat.
Die Weltmeisterin von 2024 betont: „Es ist auch ein Glücksfall für mich, da ich so mein Team finanzieren kann.“ Die vor einem Jahr begonnene Zusammenarbeit mit OnlyFans sei daher „das Beste, was mir hätte passieren können“.
Fakt ist: Nur mit der Akquise von herkömmlichen Sponsoren hatte Buckwitz längst nicht die finanziellen Möglichkeiten, die sie nun auch mit Blick auf Olympia im Februar nutzen kann. Auch andere Athleten gehen immer öfter ungewöhnliche Wege: Crowdfunding, Akt-Kalender, Tiktok-Content. Die Gelder von der Sporthilfe, aus öffentlichen Töpfen und von lokalen Sponsoren reichen allein oft nicht aus.
Es sei „ein bisschen traurig, dass ich nicht einfach nur meinen Leistungssport machen kann“, führt Buckwitz fort. Selbst nach Olympia-Gold 2018 als damalige Anschieberin muss sie sich parallel vermarkten. Die Berlinerin, die 2022 im Playboy zu sehen war, sagt in der ZDF-Doku „OnlyBob – Mein Körper. Mein Kapital“: „Klar, ich bin eine Olympiasiegerin. Aber nur mit der Goldmedaille interessiert sich keiner für Lisa Buckwitz. Das ist leider die Schattenseite der Medaille.“
Sie rechnet vor: Eine Bob-Saison mit Trainingslager, Flugtickets, Materialaufwand und Prämien für ihre Anschieberinnen verschlingt rund 50.000 Euro. Geld, das sie auch durch ihre Bilder, Videos und Aktivitäten bei der Plattform reinholt. Buckwitz: „Für mich ist es ein Sponsor, der mir neben der Bundeswehr den Sport ermöglicht. Also was ganz Normales.“ Doch: Sie gibt zu, dass das Sexuelle „natürlich ein Thema“ sei.
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