Sturm an der US-Ostküste: Ein Toter, viele Haushalte ohne Strom
Stromausfälle und überflutetet Straßen Heftiger Sturm trifft US-Ostküste Stand: 27.09.2026 • 02:59 Uhr
Ein schwerer Herbststurm hat im Nordosten der USA den Flugverkehr teilweise lahmgelegt und zu Stromausfällen geführt. Mindestens ein Menschen kam durch das Unwetter ums Leben. Viele Veranstaltungen wurden abgesagt.
An der Ostküste der USA sind nach Unwettern Zehntausende Menschen ohne Strom. Allein im Bundesstaat New York waren laut der Webseite poweroutage.com 35.000 Haushalte von Stromausfällen betroffen.
Gouverneurin Kathy Hochul hatte für einige Bezirke vorsorglich den Notstand ausgerufen. Sie warnte vor "extrem gefährlichen Bedingungen" entlang der Küste wegen hoher Wellen und Überschwemmungen.
In New York wurde ein Mann von einem umstürzenden Baum tödlich verletzt, wie US-Medien berichteten. In der Millionenmetropole gingen zahlreiche Berichte über umgestürzte Bäume bei den Behörden ein.
Viele Straßen - wie hier im Bundesstaat New Jersey - mussten wegen Überflutung gesperrt werden.
Am Sitz der Vereinten Nationen in New York, wo bis Montag Staats- und Regierungschefs aus aller Welt zur UN-Generaldebatte versammelt sind, wurden Fernseh- und Radiosender wegen starken Windes aufgerufen, ihre technische Ausrüstung in Sicherheit zu bringen.
Im Flugverkehr wurden zahlreiche Ausfälle und Verspätungen gemeldet. Allein am Flughafen von Boston im US-Bundesstaat Massachusetts wurden nach Daten des Flugportals Flightaware am Samstagvormittag mehr als 250 Flüge gestrichen.
Angesichts des Sturms hatten Veranstalter mehrere für das Wochenende geplante Konzerte mit Weltstars abgesagt. Unter anderem wurde das Global Citizen Festival, das seit 2012 jedes Jahr im Central Park in New York stattfindet, zum ersten Mal in seiner Geschichte abgesagt, wie die Veranstalter mitteilten. Zwei geplante Konzerte von Popstar Ed Sheeran nahe Boston wurden ebenfalls wegen des Wetters gestrichen.
Dieses Thema im Programm: Das Erste | tagesschau | 27.09.2026 | 02:46 Uhr

