Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 01:21 Russland soll vor Spitzbergen Übung zur Kabel-Sabotage versucht haben +++

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Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 01:21 Russland soll vor Spitzbergen Übung zur Kabel-Sabotage versucht haben +++  n-tv.de

Der belarussische Machthaber Lukaschenko kündigte die Fortsetzung der Überprüfung der Einsatzbereitschaft der belarussischen Streitkräfte an, schreibt das "Kyiv Independent". Lukaschenko sagte laut der belarussischen Nachrichtenagentur BelTA: "Ich habe es bereits ganz klar gesagt: Die Armee muss reformiert werden, die Zeit ist reif. Die gesamte Armee. Wir werden jeden überprüfen. Bis hin zur Mobilmachung." Derzeit werden laut Lukaschenko eine Artilleriebrigade und Kommunikationseinheiten auf ihre Einsatzbereitschaft überprüft, nachdem bereits Panzer- und motorisierte Schützeneinheiten inspiziert worden waren. "Wir bereiten uns auf den Krieg vor, damit es keinen geben wird", sagte er. Er fügte hinzu, dass Lehren aus der "speziellen Militäroperation" bei den Tests gezogen werden. So bezeichnet Russland den Krieg gegen die Ukraine.

Bei einem russischen Drohnenangriff auf eine Tankstelle in Kiew sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X. Die Rettungskräfte veröffentlichten Aufnahmen einer ausgebrannten Tankstelle, aus der Rauch aufstieg. Eine Rettungskraft sei bei einer "Doppelattacke" verletzt worden sei, also einem neuen Angriff auf denselben Ort kurz nach einem ersten Einschlag. Russland eskaliere die Lage gezielt. Der ukrainische Ölkonzern Ukrnafta erklärte, zwei seiner Tankstellen seien am Freitagmorgen gleichzeitig getroffen worden. In der ukrainischen Hauptstadt wächst die Sorge, dass Russland eine neue Offensive gegen dortige Tankstellen gestartet hat. Die russischen Streitkräfte wenden diese Taktik bereits in Gebieten näher an der Front an.

Russische Soldaten haben zwei gefangenen ukrainische Nationalgardisten in der Nähe in der Region Donezk erschossen, berichtet "Ukrinform". Es wurden Voruntersuchungen zu möglichen Kriegsverbrechen eingeleitet, teilt die regionale Staatsanwaltschaft auf Telegram mit. Die zwei Soldaten der Nationalgarde der Ukraine haben sich in einem Waldstreifen in der Nähe von Dobropillja befunden. Nach Angaben der Ermittler wurden sie bei einem Kampfeinsatz von russischen Besatzungstruppen gefangen genommen. Anschließend sollen die russischen Streitkräfte sie mit automatischen Waffen erschossen haben. 

Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert US-Präsident Trump auf, ab sofort "strenge" Sanktionen gegen Russland zu verhängen, um der russischen Waffenproduktion zu schaden. Es müssten umgehend "Maßnahmen zur Begrenzung der Produktion von ballistischen Raketen und damit verbundenen Waffen" ergriffen werden, betont Selenskyj auf einem internationalen Forum in Kiew. "Ich verstehe manchmal nicht, warum Entscheidungen nicht schnell getroffen werden können", sagt der Präsident. Die US-Regierung müsse entschlossene Entscheidungen treffen - "die persönlichen Entscheidungen von Präsident Trump", fügt er hinzu. Selenskyj geht davon aus, dass er Trump Ende des Monats in New York treffen wird. Angesichts des bevorstehenden Winters fürchtet die Ukraine massive Schäden durch russische Angriffe auf ihre Energieinfrastruktur wie im vergangenen Winter. Um ballistische Raketen abfangen zu können, benötigt die Ukraine insbesondere US-Patriot-Flugabwehrraketen.

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https://www.n-tv.de/politik/17-10-Stadt-legt-Notvorraete-an-Kiew-bereitet-sich-auf-naechsten-harten-Kriegswinter-vor-id30859357.html
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