Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 10:16 BND-Chef Jäger sieht Gefahr eines "gewaltsamen Konflikts mit Russland" +++

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Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 10:16 BND-Chef Jäger sieht Gefahr eines "gewaltsamen Konflikts mit Russland" +++  n-tv.de

In Lettland ist ein Deutschrusse zu sieben Jahren Gefängnis und einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden, weil er Gelder und Güter an russisches Militärpersonal gesammelt und weitergegeben haben soll. Darunter sollen etwa Nachtsichtgeräte und Teleskope gewesen sein, meldet die lettische Nachrichtenagentur Leta unter Berufung auf das zuständige Gericht in Riga. Das Urteil gegen den Mann mit deutscher und russischer Staatsangehörigkeit ist noch nicht rechtskräftig. Es basierte auf Korrespondenz, Fotos und Videos, die auf dem Mobiltelefon sichergestellt wurde. Der Verurteilte bestritt die bewusste Lieferung sanktionierter Militärgüter. Nach eigenen Angaben transportierte er aus humanitären Gründen in seinem Fahrzeug Hilfsgüter wie Rollstühle, Krücken und Windeln. Vor Gericht sagte er einem Bericht des lettischen Rundfunks zufolge aus, er habe die Nachtsichtgeräte Jägern gegeben.  

Präsident Selenskyj erklärt nach seinem Gespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron: "Ukrainische Piloten werden bald in Frankreich mit der Ausbildung auf französischen Rafale-Flugzeugen beginnen. Dies ist ein bedeutender Schritt nach vorn für die ukrainische Kampfflugzeugflotte". Kiew hatte 2025 angekündigt, 100 Rafale-Jets erwerben zu wollen, um seine wachsende Flotte westlicher Flugzeuge zu verstärken. Die Rafale ist ein Mehrzweckkampfflugzeug und eines der modernsten europäischen Kampfflugzeuge. Selenskyj erklärt, beide Seiten würden zudem "weiterhin daran arbeiten, die Produktion französischer Raketen und Luftbomben in der Ukraine vor Ort zu etablieren".  

Außenminister Johann Wadephul sieht Pläne des Kremls über den Krieg gegen die Ukraine hinausgehen. "Russland muss wissen, es ist ein unkalkulierbares Risiko, sich mit uns anzulegen", sagt Wadephul in der ntv-Sendung "Pinar Atalay". Die Bundesregierung müsse davon ausgehen, dass Russland "weitergehende Pläne" habe. Dazu könnten neben der Ukraine auch Ansprüche auf Georgien, Moldau und das Baltikum gehören. "Und damit sind wir dann selbst auch betroffen als Alliierte." Deutschland sei bereits jetzt mit russischen hybriden Angriffen konfrontiert, so Wadephul. "Wir werden ja jetzt schon angegriffen. Denken Sie an die Drohnen in Leipzig." Auch Cyberangriffe gebe es "ständig". Einen Krieg wolle er darin allerdings noch nicht sehen: "Nein, das würde ich nicht als Krieg bezeichnen. Wir haben das als einen hybriden Angriff bezeichnet." Die NATO könne auf entsprechende Vorfälle reagieren.

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https://www.n-tv.de/politik/17-48-Selenskyj-Zusaetzliche-Geschuetztuerme-sollen-Kiew-verteidigen-id30859357.html
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