Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 11:05 Russische Luftwaffe verliert immer mehr Kampfflugzeuge und Helikopter +++

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Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 11:05 Russische Luftwaffe verliert immer mehr Kampfflugzeuge und Helikopter +++  n-tv.de

Nordkorea hat nach eigenen Angaben ein wichtiges Waffensystem getestet. Die wehrwissenschaftlichen Forschungsinstitute hätten einen neuen Streubomben-Sprengkopf für taktische ballistische Raketen erprobt, meldet die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Ziel des Tests sei es gewesen, die Anpassung an den Kampf und die Leistung des Sprengkopfes zu bewerten. Ein Standard-Sprengkopf vom Typ 2 könne bei höchster Dichte eine Zielfläche von zwölf bis 13 Hektar zerstören, heißt es weiter. Analysten zufolge könnten die Tests Teil der Bemühungen zur Modernisierung des Militärs sein. Nordkorea hat Erfahrungen in der modernen Kriegsführung gesammelt, indem es Truppen für seinen Verbündeten Moskau in den Krieg in der Ukraine schickte. 

Im Rahmen des Außenministertreffens der G20 dämpft US-Außenminister Marco Rubio Hoffnungen auf einen schnellen Durchbruch bei den unterbrochenen Getreidelieferungen über das Schwarze Meer: Die USA prüften Vorschläge für eine Lösung. Diese würde den Krieg zwar nicht beenden, könne aber Folgen für die Ernährungssicherheit dämpfen. Außenminister Johann Wadephul sagt nach den Beratungen in Miami, es gebe ein deutlich gestiegenes Interesse an einer Lösung für die Getreidelieferungen. Alle seien es leid, dass Moskaus geopolitische Machtspiele nicht nur Wachstum und Wohlstand weltweit gefährdeten, sondern auch eine Hungerkrise im Globalen Süden provozierten und dabei teils die Ärmsten der Armen treffen würden. Die Wochen bis zum G20-Gipfel seien entscheidend. Aktuell versenken oder beschädigen Russland und die Ukraine Schiffe der Gegenseite. Das Schwarze Meer ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Agrargüter weltweit. Beide Länder zählen zu den größten Weizenexporteuren.

Nach der Zusage der USA zum Verkauf von 500 Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine denkt deren Präsident Wolodymyr Selenskyj bereits über Möglichkeiten für einen beschleunigten Erhalt der Waffen nach. Im Gespräch mit ukrainischen Journalisten am Randes seines Besuchs in der Türkei spricht er einen möglichen Tauschhandel mit Partnern seines Landes an. "Ich werde versuchen, dies mit einigen Partnern zu vereinbaren, sodass wir aus diesem Paket von 500 Raketen bei jemandem 10, 20 oder 30 (Raketen) entnehmen können, um entsprechende Garantien und Verträge zu unterzeichnen, wonach wir diese Raketen später aus dem amerikanischen Paket mit einem gewissen Prozentsatz oder vielleicht auch ohne Aufschlag zurückgeben werden", sagt Selenskyj. Auf diese Art könnte die Ukraine einen Teil der Raketen noch lange vor dem Eintreffen der amerikanischen Lieferung erhalten und einsetzen.

Rumänien und Moldau berichten von neuen Drohnenvorfällen. Dabei sollen zwei Drohnen aus der benachbarten Ukraine am späten Nachmittag in den moldauischen Luftraum eingedrungen sein. Die Vorfälle hätten sich vor dem Hintergrund massiver russischer Angriffe auf die Ukraine ereignet, schreibt das moldauische Verteidigungsministerium. Die Drohnen hätten den Luftraum wieder verlassen oder seien vom Radar verschwunden, heißt es. Auch im Nachbarland Rumänien gab es am Nachmittag und Abend Drohnenalarm. Zwei Drohnen seien in den Luftraum im Nordosten des Landes eingedrungen, erklärt das Verteidigungsministerium. Den Angaben nach kam mindestens eine Drohne aus Moldau. Rumäniens Militär ließ demnach vorsichtshalber vier F16-Kampfjets und einen Kampfhubschrauber aufsteigen. Eine der Drohnen habe den rumänischen Luftraum wieder verlassen, die andere sei zuletzt in östlichen Gebieten nahe Moldau registriert worden. Abstürze wurden nicht gemeldet.   

Nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio wächst das internationale Interesse an einer begrenzten Waffenruhe im Schwarzen Meer. Ziel sei es, ungehinderte Energie- und Getreidelieferungen durch Russland und die Ukraine zu gewährleisten, sagt Rubio auf einer Pressekonferenz. Die USA prüften Vorschläge der Türkei und Indiens, um die Getreidelieferungen wieder in Gang zu bringen. Die Ukraine und Russland gehören zu den größten Getreidelieferanten weltweit. Angriffe auf Schiffe gefährden jedoch den Handel. "Dies bedroht die weltweite Ernährungs- und zum Teil auch die Energiesicherheit", sagt Rubio. Eine Waffenruhe im Schwarzen Meer löse zwar nicht den Krieg, "aber zumindest einen bestimmten Aspekt davon". 

Ihre größte Sorge während der Besatzung galt ihrer neunjährigen Tochter: Das erzählt Iryna, die gemeinsam mit der Tochter aus dem russisch besetzten Oleschky evakuiert wurde, nach ihrer Rückkehr in ukrainisch kontrolliertes Gebiet. Sie habe das besetzte Gebiet nicht früher verlassen können, da sie dafür einen russischen Pass hätte beantragen müssen, heißt es in einer Reportage bei der Nachrichtenagentur Ukrinform. Demnach hatte Iryna aber Angst, Behörden könnten ihr die Tochter wegnehmen: "Ich wollte nicht, dass sie die russische Staatsbürgerschaft annimmt. Dann könnten sie sie mir wegnehmen. Am schlimmsten war wohl die Vorstellung, dass sie mir mein Kind wegnehmen könnten. Ich habe noch niemandem davon erzählt." Ihren Angaben zufolge wurde ihr angeboten, das Kind ohne ihre Begleitung in ein Kinderferienlager zu schicken. Die Mutter befürchtete demnach, dass ihre Tochter weit weg von Zuhause und Verwandten landen könnte. Sie habe versucht, ihr Kind nie unbeaufsichtigt zu lassen. 

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https://www.n-tv.de/politik/17-42-IAEA-Drohne-trifft-Kuehlturm-von-russischem-AKW-Kursk-id30859357.html
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