Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 13:31 Kreml begrüßt Trump-Vorschlag zum Stopp der Angriffe auf Energieanlagen +++

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Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 13:31 Kreml begrüßt Trump-Vorschlag zum Stopp der Angriffe auf Energieanlagen +++  n-tv.de

Der ukrainische Präsident Selenskyj kündigt mehrere potenziell "unpopuläre" Gesetzentwürfe zum Stopfen des Milliardendefizits im Haushalt an. In seiner abendlichen Videoansprache spricht er von sieben nicht näher benannten Gesetzesvorhaben, die zur "Finanzierung des staatlichen Haushaltsdefizits nötig" seien. "Einige Sachen mögen schwierig sein, unerfreulich und unpopulär", sagt er. "Aber ohne diese Dinge ist es derzeit unmöglich, den gesamten Bedarf unserer Verteidigung und die Widerstandskraft der Ukraine zu gewährleisten." Das Defizit ergibt sich vor allem durch ein Minus von umgerechnet 23 Milliarden Euro im Verteidigungsbereich.

Die Vereinten Nationen (UN) erwägen wegen anhaltender russischer Luftangriffe, ihre Hilfsgüter in der Ukraine in unterirdische Bunker zu verlegen. In diesem Jahr hätten russische Angriffe zehn Lagerhäuser der Organisation getroffen und Hilfsgüter im Wert von Millionen Dollar zerstört, sagt der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe in der Ukraine, Matthias Schmale. Unter den getroffenen Einrichtungen befindet sich auch ein Hauptlager der Weltgesundheitsorganisation mit medizinischen Gütern. Die UN prüfen zudem den Kauf von gepanzerten Fahrzeugen und Drohnen-Abwehrsystemen. Die zusätzlichen Kosten sind im Hilfsbudget von 2,3 Milliarden Dollar für 2026 nicht vorgesehen.

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Selenskyj erfolgreich eine neue, selbst entwickelte Waffe zur Abwehr von Drohnen getestet. Bei einem Einsatz in der Nacht sei ein Treffer erzielt und eine Drohne vom Typ "Shahed" zerstört worden, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. "Einige technische Details müssen jedoch noch verfeinert werden", erklärt er weiter. "Wir brauchen noch etwas mehr Zeit." Die Arbeit an weiteren Entwicklungen werde fortgesetzt. Selenskyj zufolge wurden in der Nacht 93 Prozent aller russischen Drohnen abgefangen. "Das ist beachtlich. Aber natürlich wird mehr gebraucht", sagte er. 

Die Drohne, die Nato-Kampfjets vergangene Nacht über Litauen abgeschossen haben, war mit Sprengstoff bestückt. Das teilte Verteidigungsminister Robertas Kaunas mit. Die Sprengladung sei von Spezialkräften entschärft worden, schreibt Kaunas auf Facebook. Die Drohne werde weiterhin untersucht und analysiert. Italienische Eurofighter hatten die Drohne über einem ländlichen Gebiet nahe dem Dorf Pratkunai vom Himmel geholt. Verletzte oder Schäden gab es nicht. Zuvor hatten die Behörden hatten die Bevölkerung mehrerer Regionen des baltischen EU- und Nato-Landes über eine mögliche Bedrohung aus der Luft alarmiert.

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https://www.n-tv.de/politik/06-52-Tusk-Russische-Eskalation-kann-auch-Polen-treffen-id30859357.html
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