US-Bundesstaat Pennsylvania meldet mehr als 1.000 Masern-Fälle
Erkrankung breitet sich in den USA aus Pennsylvania meldet mehr als 1.000 Masern-Fälle Stand: 06.10.2026 • 11:36 Uhr
Der US-Bundesstaat Pennsylvania hat mehr als 1.000 Masern-Fälle gemeldet - das ist der höchste Stand seit 35 Jahren. Etwa 200 Menschen werden im Krankenhaus behandelt, fünf sind gestorben.
Die USA erleben derzeit den größten Masern-Ausbruch seit Jahrzehnten. Dass ein einzelner Bundesstaat dabei mehr als 1.000 Masern-Fälle meldet, hat es seit 35 Jahren nicht gegeben.
In Pennsylvania sind mehr als 1.000 Masern-Fälle offiziell registriert, etwa 200 Menschen liegen deshalb im Krankenhaus. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Pennsylvania sind außerdem fünf Menschen im Zusammenhang mit Masern gestorben. Auch andere Bundesstaaten sind betroffen.
In den USA steigen die Fallzahlen von Masern - obwohl sie dort seit Jahrzehnten als ausrottet galten. mehr
Pennsylvanias Nachbarstaat New York hat nun - bei knapp über 100 Fällen - den Notstand ausgerufen. Damit soll die Zahl der impfenden und testenden Fachkräfte erhöht werden können. 3.900 Masern-Fälle gibt es in den USA insgesamt.
Schon im Juli hatte die US-Gesundheitsbehörde den höchsten Stand seit 35 Jahren gemeldet, seitdem ist die Zahl weiter gestiegen. Der Masern-Ausbruch in den USA liegt vor allem daran, dass sich immer weniger Amerikaner impfen lassen. Von den mehr als 1.000 an Masern erkrankten Menschen in Pennsylvania sind nicht mal ein Prozent vollständig geimpft.
Betroffen sind unter anderem Immunisierungen gegen Rota-Viren und Influenza. mehr
Der Trend, dass sich weniger Leute impfen lassen, ist nicht neu. Das ist in den USA schon seit Jahren so. Im November wird international wieder festgelegt, welche Länder als Masern-frei gelten. Die USA könnten diesen Status verlieren. Ein Land gilt dann als Masern-frei, wenn sich Masern seit mehr als einem Jahr nicht kontinuierlich ausgebreitet haben.
Dieses Thema im Programm: RBB24 Inforadio | Nachrichten | 06.10.2026 | 10:21 Uhr

